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Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V.

Klinikclowns holen Jahreshauptversammlung nach

Corona bremst die Besuche alter und kranker Menschen aus

Klinikclowns holen Jahreshauptversammlung nach

Den neuen erweiterten Vorstand bilden Birgitta Gutsch (Vorsitzende, v. l.), Endrik Thier (stellv. Vorsitzende, v. r.), Ulrich Esser (Schatzmeister h. l.), Eva Conermann (stellv. Schatzmeisterin M. r.), Olinda Marinho e Campos (Künstlerische Leitung, h. r.), Andrea Santel (Schriftführerin, M. l.) und Mareike Knue (Pressearbeit, nicht im Bild).

Rheine. Am Donnerstag haben die Klinikclowns im Kreis Steinfurt im Hotel Lücke in Rheine ihre Jahreshauptversammlung vom Frühjahr nachgeholt, die coronabedingt ausfallen musste. Unter Wahrung der Infektionsschutzbestimmungen wählten die Anwesenden den neuen Vorstand. Der amtierende Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Den aktuellen erweiterten Vorstand bilden Birgitta Gutsch (Vorsitzende), Endrik Thier (stellv. Vorsitzende), Ulrich Esser (Schatzmeister), Eva Conermann (stellv. Schatzmeisterin), Olinda Marinho e Campos (Künstlerische Leitung), Andrea Santel (Schriftführerin) und Mareike Knue (Pressearbeit). Jens Pogorzelski erhielt als Dank für seine langjährige Tätigkeit als Schatzmeister einen Blumenstrauß sowie eine Flasche Wein – er bleibt dem Verein als Kassenprüfer erhalten. Zweite Kassenprüferin wurde Claudia Greiwe.

Endrik Thier (l.) überreichte dem langjährigen Schatzmeister Jens Pogorzelski als Dank für seine Tätigkeit einen Blumenstrauß.

Aufgrund von Corona mussten sowohl die Erstellung eines Jubiläumsbuchs zum 20-jährigen Bestehen des Vereins im kommenden Jahr ausfallen als auch das Sommerfest am 31. September. Der Verkauf des Klinikclown-Kalenders im vergangenen Jahr war jedoch so erfolgreich wie nie – sicherlich auch aufgrund des neuen Formats als Familienkalender.

Der Verein hatte zwei Verluste zu betrauern: Gerald Ratzmann, der Schriftführer und Kassenprüfer des Vereins, verstarb plötzlich am Gründonnerstag dieses Jahres. Er hinterließ eine tiefe Lücke; sein Tod hat den Verein sehr getroffen. Außerdem gedachten die Anwesenden des verstorbenen Frank Ertel, der den Verein oft unterstützt hatte.

Birgitta Gutsch stellte dar, wie Corona aktuell die Besuche alter und kranker Menschen ausbremst: Bespielt werden können momentan nur einige Einrichtungen. Weitere Projekte sind aus demselben Grund schwierig und schlecht planbar. Angedacht ist die Anschaffung von Tablets, die durch die Zimmer der Seniorenheime wandern, sodass die Clowns digital die Menschen besuchen. Demnächst werden Nähspenden zusammen mit einer Karte verteilt, die einen Gruß an die Menschen richtet, die aktuell nicht besucht werden können.

Die Finanzsituation ist derzeit stabil – auch da aufgrund von weniger Einsätzen weniger Honorare an die Clowns gezahlt werden. Diskutiert wurde außerdem, wie junge Menschen für den Verein begeistert werden können – sowohl als Mitglieder wie auch als Engagierte. Erste Ideen wurden angedacht. Die Klinikclowns hoffen, 2021 wieder mehr Aktionen durchführen zu können.