Klinikclowns im Kreis Steinfurt arbeiten in Beziehung
MV Rheine bringt Artikelserie über die Arbeit unserer Clowns

Beate Guldenhöven und Clownin „Mikoscha“ genießen ihren „Blockflötentag“ – denn der ist nicht jedes Mal möglich.
Ihr Arbeitsplatz ist das Gegenteil von Bühne: Wenn die Klinikclowns kommen, geht kein Vorhang rauschend auf, sondern leise und vorsichtig eine Tür: „Dürfen wir reinkommen?“ Der Mensch hinter der Tür entscheidet, ob sie reinkommen dürfen – nicht nur ins Zimmer, sondern auch in sein Leben, in sein Herz. Denn Klinikclownarbeit ist Beziehungsarbeit: Sie ereignet sich im jeweiligen Moment und oft gleichzeitig über einen langen Zeitraum. Clown und besuchter Mensch werden füreinander zu VIPs – sozusagen. So entstehen Momente voller Licht, die nachwirken. In dieser Serie werden vier Geschichten erzählt, was regelmäßige Clownsvisiten bewirken.


