Klinik Clowns Steinfurt
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Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V.
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Reportage über die Klinikclowns in Hamm

Stadtanzeiger portraitiert "Lotta" und "Flora"

Hamm - 29.11.2016. Nicht vorenthalten wollen wir allen Interessierten die große Reportage mit Interview, die das Stadtanzeiger Hamm über uns gemacht und am 2. November veröffentlicht hat. Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion erhaltet ihr hier Einblick in den Artikel.

 

Windhoff spendet 500 Euro

Kunden verzichten auf Präsente zugunsten der Klinikclowns

Rheine - 25.11.2016. Die Windhoff Wassertechnik Service GmbH spendet dieses Jahr ein Teil ihres Weihnachtsetats an die Klinikclowns im Kreis Steinfurt e. V., anstatt, wie in den Jahren zuvor, dieses für Weihnachtspräsente an ihre Kunden einzusetzen. „Unsere Kunden werden das sicherlich gerne unterstützen, denn ein Kinderlächeln ist natürlich viel wertvoller als ein materielles Geschenk“, so der Geschäftsführer Markus Wersching. Die Windhoff Wassertechnik Service GmbH bietet unter anderem die maschinentechnische Ausrüstung von Abwasseranlagen und Service-Leistungen an.

(Text: Windhoff)

Umgang mit dem Tod

Klinikclownin referiert an der Universität Osnabrück

Rheine – 09.11.2017. Wenn man alles im Leben erreicht hat, seine Lieben sicher versorgt weiß und Zutrauen hat zum Danach, dann lässt es sich leicht gehen. Wer dagegen noch viel vorhatte, sich um seine Familie sorgt, die zurückbleibt, und nicht recht weiß, was ihn nach dem Tod erwartet, hat oft Angst vor dem, was mit und nach dem Sterben kommt.

Vor Kurzem war Birgitta Gutsch-Esser, unsere Vorsitzende und erfahrene Klinikclownin, in von der Katholischen Theologie in die Universität Osnabrück eingeladen worden zu einem Vortrag im Bereich Ethik über den Umgang mit dem Tod. Die Arbeit mit Todkranken und Sterbenden gehört für die Klinikclowns im Kreis Steinfurt zum Alltag. Birgitta hat einen ganz besonderen Weg gefunden, den Ängsten von Sterbenden zu begegnen: Sie trifft Verabredungen mit ihnen im Himmel.

„Zunächst einmal ist das natürlich die Clownin Lotta, die diese Verabredungen trifft“, sagt Birgitta, „aber gleichzeitig haben diese Verabredungen auch ganz viel mit meiner Einstellung zum Tod zu tun.“ Wie funktioniert so eine Verabredung im Himmel? Birgitta hatte ein Beispiel aus ihrer Arbeit für die Studierenden, die in der Lehrveranstaltung saßen.

„Ein Mann, den Lotta besucht hat, wollte noch so gerne Theater spielen“, erzählt sie aus ihrer Arbeit als Klinikclown, „aber die Krankheit war ihm dazwischengekommen. Also sagte ich zu ihm: ‚Geh doch vor, such einen Platz aus, und wenn ich komme, können wir sofort beginnen.“

Natürlich kann man sich bei diesen Sätzen vorstellen, wie ein Clown verschmitzt zwinkert. „Doch als Scherz ist das ganz und gar nicht gemeint – und wird von den Betroffenen auch nicht so aufgefasst“, erklärte Birgitta den Studierenden. Vielmehr ist es eine leichte Art zu sagen: Nach dem Tod ist nicht alles vorbei. Doch das „Leben nach dem Tod“ ist für viele so abstrakt, dass sie mit dem Begriff nichts verbinden, er liefert ihnen keine Bilder, an denen sie sich festhalten können.

„Die Vorstellung dagegen, dass der Mann einfach schon mal ins Theater vorgeht und diejenigen nachkommen, die er jetzt verlässt, ist greifbar“, sagt Birgitta. „Und es beinhaltet auch die Möglichkeit, dass sich nach dem Tod unsere Wünsche erfüllen.“

Drei Stunden inklusive ein paar kleiner Demonstrationen sprach Birgitta mit den Studierenden und wurde am Ende gefragt, ob sie wiederzukommen und zu einem anderen Thema erneut referieren würde, wenn es zum Lehrplan passt.

(Text: Mareike Knue)

Bilder-Spende von Rheiner Künstlerin

120 Drucke für guten Zweck an Klinikclowns

Rheine - 07.11.2016. 120 Drucke ihres Clownsgemäldes schenkt uns die Rheiner Künstlerin Helga Ecker - dafür bedanken wir uns herzlich! Wie wir dieses Geschenk einsetzen, überlegen wir jetzt. Zu Frau Ecker Beweggründen schreibt sie:

Leo-Club spendet löwenstarke Summe

1.615 Euro von Tombola für Klinikclowns

Rheine - 07.11.2016. Vor Kurzem haben die Vertreter des Leo-Clubs Rheine den Erlös ihrer Tombola auf der mobil + fit Messe an unsübergeben.

Mit einem Scheck in Höhe von 1.615 Euro machten sie sich auf ins Mathias-Spital und trafen die Clowns "Lotta" und "Mimi", die gerade ihre Besuche bei den Patienten beendeten.

Wir freuen uns sehr über die Spende und werden diese für Projekte im Mathias-Spital nutzen.

 

 

 

Es geht weiter!

Bewohner des CMS Pflegewohnstifts Greven bekommen Clown-Besuch

Einmal im Monat sind die Klinikclowns im CMS-Stift – ein Projekt, das Schule gemacht hat. So sehr, dass es für weitere sechs Monate fortgesetzt wird. Lesen Sie hier den Artikel in den Westfälischen Nachrichten.

Horror-Clowns: Imageverlust für uns?

Wie wirken sich die Gruselschrecker auf die Arbeit der Klinikclowns aus?

Rheine - 31.10.2016. Zu dieser Frage wurden "Lotta" und "Mimi" von Radio RST interviewt. Hören Sie hier den Beitrag!

Unsere Botschaft: "Horror-Clowns, wenn wir euch begegnen, kitzeln wir euch so lange durch, bis ihr eure Maske von allein fallen lasst!"

 

Drachenfest-Initiatoren spenden 1.000 Euro

Klinikclowns werden von Stadtteilfest bedacht

Rheine - 21.10.2016. Über zwei großzügige Spenden, die beim 10. Drachenfest auf der Hünenborg zusammengekommen waren, konnten sich gestern die Klinikclowns im Kreis Steinfurt freuen. Das Drachenfest, das auch
in diesem Jahr wieder von Vereinen, Schulen, Kindergärten und anderen Unternehmen unterstützt wurde, war bei herrlichem Herbstwetter sehr gut besucht. Geld war durch den Verkauf von Speisen und Getränken sowie eine
Kindertombola eingenommen worden. Bei der Scheckübergabe freuten sich Laura-Jane Klein (1. Vorsitzende) und Christian Steffan (1. stellvertretender
Vorsitzender), einen Scheck in Höhe von 819 Euro überreichen zu können.
Erstmals vertreten bei diesem Event war die Firma McDonald´s Eckstein aus
Rheine mit Angeboten wie Fotobox, Glücksrad oder Rodeoreiten. Die Erlöse hat die Firma großzügig auf 1000 Euro aufgerundet. Die beiden Spenden wurden in Form symbolischer Schecks an die Klinikclowns überreicht. Mit
dem Geld werden die wichtigen Tätigkeiten der Klinikclowns, die etwas Freude in Krankenhäuser und Altenheime bringen, unterstützt. Auch beim Drachenfest hatten die Klinikclowns gute Laune verbreitet. An der Übergabe nahm auch Bürgermeister Peter Lüttmann, Schirmherr der Klinikclowns, teil.

(Text: MV - mit freundlicher Genehmigung)

 

Seniorin häkelt Teddys für guten Zweck

Klinikclowns erhalten 20 Stück als Sachspende zum Weitergeben

Rheine - 13.10.2016. Seit zehn Jahren häkelt die bald 88-jährige Maria Gunka in akribischer Handarbeit Teddybären. "230 können es wohl schon gewesen sein", vermutet sie. 230 Mal ein Lächeln in ein Gesicht gezaubert, das bringt auch sie zum Strahlen. Ihr Geheimrezept: In die ungefähr 20 Stunden 'Produktionsarbeit' pro Bär lässt sie jede Menge Liebe einfließen!

Unterschiedlichste Einrichtungen wurden schon bedacht, diesmal kam bei einem Pläuschen mit ihrer lieben Freundin Elfriede Kreimer unser Verein ins Gespräch - und schwuppdiwupp fanden 20 kunterbunte Kuschelbären den Weg zu uns.

Danke!!!

(Text: Olinda Marinho e Campos)

„Auch ein schönes Geschenk zu Weihnachten“

Textilwerkstatt der Campill Werkstätten Steinfurt stiftet Demenzdecken

Steinfurt – 29.09.2016. Ein freundlicher Empfang für „Molly“, eine der Clowns des Vereins Klinikclowns im Kreis Steinfurt: Sie wird mit Riesenhallo von den MitarbeiterInnen der Camphill Werkstätten empfangen. Die Leiterin der Textilwerkstatt Monika Budde freut sich: „Da können wir gleich Fotos machen und dir die Werkstatt zeigen.“

In der Textilwerkstatt werkeln Frauen und Männer mit Behinderung begeistert an ihren Arbeiten und brennen darauf, alles zu zeigen. „Molly“ begrüßt jeden Einzelnen und schaut sich um.

Die Leiterin erzählt auch von ihrem Engagement bei der katholischen Frauengemeinschaft Deutschland. Budde hat mit den Frauen dort vor anderthalb  Jahren schon einmal Demenzdecken genäht und den Klinikclowns übergeben. Nun hatte Budde die Idee, diese Decken auch in der Werkstatt zu nähen.

Die Mitarbeiterinnen sind Feuer und Flamme. Sie stiften nun zum Anlass des Weltalzheimertages wieder drei Demenzdecken an die Klinikclowns. Diese geben sie weiter in ihre Projekte mit demenzkranken Seniorinnen.
Die Demenzdecken werden von den alten Menschen geliebt: Da können sie fühlen und nesteln und sich erinnern an alte Näh- oder Häkelarbeiten.

„Leider wissen noch zu wenige Menschen von diesen Demenzdecken“, bedauert Budde, „das ist für einen demenzkranken Menschen ein schönes Geschenk, auch mal zu Weihnachten. Wir möchten die Demenzdecken gerne bekannter machen für Menschen auch im häuslichen Umfeld. Die Decken kann man dann in der Werkstatt kaufen. Es ist ein schönes Projekt: Unsere Mitarbeiterinnen arbeiten für andere, die ebenfalls ein Handicap haben. Die Klinikclowns leisten tolle Arbeit mit den dementen Menschen und wir wissen: Die Decken sind in guten Händen.“

Nach einer Stunde wird „Molly“ verabschiedet. Das war für alle ein schöner Vormittag. „Komm bald wieder“, ruft eine der Mitarbeiterinnen ihr noch hinterher. Ein Clown ist doch immer wieder ein gern gesehener Gast!


Viele schöne Momente auf dem Drachenfest

Klinikclowns gehen live in Begegnung mit den Besuchern des Jubiläumsfestes

Rheine - 27.09.2016. Tombola- und Glücksraderlöse des diesjährigen Drachenfestes gehen an die Klinikclowns im Kreis Steinfurt – logisch, dass die dann auch beim Drachenfest dabei waren! Jeder, der schon immer mal sehen wollte, wie die Arbeit der Klinikclowns aussieht, konnte dies am Sonntag erleben.

„Normalerweise findet unsere Arbeit ja im Krankenzimmer hinter verschlossener Tür statt“, sagt die Vorsitzende Birgitta Gutsch-Esser, „die Menschen, die sich für uns interessieren, sehen im Prinzip nie, was wir tun, es sei denn, sie gehören selbst mal zu den Kranken.“ Deshalb freut sich der Verein der Klinikclowns, dass die Veranstalter des Drachenfestes ihm die Möglichkeit gegeben haben, die Arbeit einmal live zu zeigen.

Sonne, Wind und Temperaturen über 20 Grad – schöner hätten sich die Veranstalter das Wetter für ihr 10. Drachenfest an der Hünenborg nicht wünschen können! Entsprechend bunt getupft mit Drachen war der Himmel hinter dem Denkmal und die Wiesen unter den Bäumen waren voller picknickender Familien.

Die Vereine und Organisationen hatten wieder ein tolles Programm auf die Beine gestellt mit Hüpfburg, Kistenrollbahn, Schminken, Wasserspiel, Rodeo, Karussell, familienfreundlichem Essen und Trinken ... - und das alles für kleines oder meist sogar gar kein Geld.
Hunderte Familien verbrachten einen tollen Nachmittag - und viele hatten einen schönen Moment mit den Klinikclowns. „Im Prinzip haben wir auf dem Drachenfest dasselbe gemacht wie im Krankenhaus: Wir sind im spontanen Spiel mit dem Publikum in direkten Kontakt gegangen, sodass ein Beziehungsmoment entsteht“, erklärt Clown Mimo. "Dabei muss auch niemand fürchten, veralbert zu werden, denn wir Clowns des Vereins sind alle ausgebildete Klinikclowns mit dem Auftrag, denjenigen, zu denen sie gehen, einen Moment voller Freude und Lächeln zu schenken", ergänzt seine Clown-Kollegin Molly.

(Text und Fotos: Mareike Knue)

Viermal 40 macht 300

Vierfaches Dienstjubiläum mit Spende an Klinikclowns

Rheine - 22.09.2016. Vier Kollegen der Telekom haben zum gemeinsamen 40-jährigen Dienstjubiläum groß gefeiert und den Erlös an uns gespendet: 300,00 Euro haben Toland Kellers, Herbert Kemner, Werner Poll und Georg Roß (Foto) von ihren Gästen erhalten und an Jens Pogorzelski und "Lotta" übergeben. Wir sagen:

Das war eine tolle Idee - danke!

Klinikclowns treten auf beim Drachenfest an der Hünenborg

Organisator Stadtteilbeirat Bentlage/Wadelheim/Wietech/Schleupe unterstützt Verein mit Tombola

Die Klinikclowns "Mimo" und "Lili" werden beim Drachenfest ab ca. 13 Uhr für zwei Stunden ihre Arbeit vorstellen. Sie werden dazu auf dem Gelände unterwegs sein und die Kinder erheitern, wie sie es normalerweise für kranke Kinder z. B. im Mathias-Spital tun.
 
Mit diesem Auftritt bedanken sich die Klinikclowns dafür, dass der Tombola-Erlös in diesem Jahr an den Verein der Klinikclowns im Kreis Steinfurt gehen wird. Weitere Einnahmen von diesem Tag werden ebenfalls in die Spende mit einfließen.

Die Klinikclowns sagen bereits im Vorfeld herzlich DANKE und laden alle Interessierten ein, zum Drachenfest zu kommen!


„Gemeinsam sind wir stark!“

Klinikclowns und Mathias-Spital-Team gewinnen Vertrauen eines Mädchens aus Burkina Faso

Gemeinsam stark sind Klinikclowns und das Team des Mathias-Spital mit (v. l.) Jens Pogorzelski, Mareike Beile, Hanna Müller und Oberarzt Dr. Förster, „Mimi“, Andrea Lücke, Adiguetou Quedraogo (Adi), Dr. Ludwig Schwering und „Lotta“.

Rheine - 18.07.2016. Als Adi nach Deutschland kam, um im Mathias-Spital Rheine behandelt zu werden, hatte sie so große Angst, dass sie noch nicht einmal aus dem Auto steigen wollte. „Für Kinder, die aus dem Ausland kommen wie die 12-jährige Adi aus Burkino Faso, ist es eine enorme Belastung, in ein fremdes Land zu kommen“, sagt Dr. Ludwig Schwering, leitender Arzt der Technischen Kinderorthopädie und betont: „Nicht nur der Körper, auch die Seele benötigt Betreuung.“

Die Schwestern erzählen, dass sie sehr distanziert und ängstlich war – auch gegenüber den Klinikclowns: Bestimmt hatte Adi noch nie Clowns gesehen! „Es bedurfte viel Geduld und Einfühlungsvermögen, um Adi, die Ende Mai über die Hammer Stiftung nach Rheine kam, von unserer guten Absicht zu überzeugen“, erzählt Clownin „Mimi“. „Das Zusammenspiel von Schwestern und Ärzten hat uns Clowns geholfen, einen tollen Zugang zu dem sehr schüchternen Mädchen zu bekommen.“

Heute lacht Adi schon, wenn sie die Clowns von Weitem sieht, denn die Clowns bedeuten Abwechslung: Sie will genau den Inhalt der Koffer sehen und mit manchen Gegenständen beschäftigt sie sich dann. „Es macht wirklich Freude zu sehen, wie sie uns ihr Herz öffnet und zulässt, dass wir ihre Seele betreuen“, sagt Mimi. Das Mädchen ist aufgeblüht, versteht nun einigermaßen Deutsch – ihre Muttersprache ist Moree.

„Dies ist nun einmal mehr ein tolles Beispiel, wie sinnvoll die Zusammenarbeit der Clowns mit den Fachkräften ist“, sagt „Mimi“, „wir sind sehr glücklich über die Akzeptanz unserer Arbeit: Gemeinsam sind wir stark!“ Um Kindern wie Adi zu helfen, benötigt der Verein der Klinikclowns im Kreis Steinfurt regelmäßig Spenden – die einzige Einkommensquelle des Vereins. „Momentan können wir die laufenden Projekte für weitere fünf Monate finanzieren“, sagt der Schatzmeister des Vereins Jens Pogorzelski, „länger hält unser Finanzpolster selten.“ Deswegen freuen sich die Klinikclowns über jede Unterstützung sowie Mitgliedschaften im Verein.

(Text: Mareike Knue)

 

 

Hochzeitskollekte für die Klinikclowns

Paar spendet 200 Euro, um Kinder am eigenen Glück teilhaben zu lassen

Rheine - 17.07.2016. Am 30. April haben Melanie und Mathias Hubert kirchlich geheiratet. Melanie hatte die Arbeit der Klinikclowns während eines Praktikums im Mathias-Spital kennengelernt. Die Kollekte von beachtlichen 170 Euro samt einer Aufstockung auf 200 Euro haben sie daher den Klinikclowns gespendet. Mathias Hubert hat sie „Mimi“ am Donnerstag übergeben.

Dankeschön!

 

Entdecke den Clown in dir!

Kurs beim jfd Rheine mit zwei Klinikclowns - keine Vorkenntnisse erforderlich

Die Detail- und Anmelde-Infos finden Sie hier - wir freuen uns auf Sie!

 

Bernd-Hoëcker-Gastgeschenk bringt 501 Euro

Geocacher aus dem Kreis unterstützen die Klinikclowns mit Auktion

Geocacher René Strohmann (l.) überreichte die Spende an Jens Pogozelski vom Verein der Klinikclowns im Kreis Steinfurt und die Clowns „Lotta“ und „Mimi“.

Rheine - 08.07.2016. Geocachen, das Outdoor-Hobby bei dem die klassische Schnitzeljagd mit moderner Technik kombiniert wird, wird im Kreis Steinfurt bereits seit mehreren Jahren praktiziert. Damit Geocacher, Institution, Jagd, Forst und die Grundeigentümer bei Bedarf einen Ansprechpartner haben, wurde 2015 der Verein Geocaching Kreis Steinfurt e.V. gegründet.

Um die Gemeinschaft aber auch ohne den Verein immer wieder auf dem Laufenden zu halten, gibt es auch den „podKst“. Der podKst ist ein Geocaching-Podcast aus und für den Kreis Steinfurt, der alle 14 Tage live gesendet wird. Die beiden Betreiber des podKst, René Strohmann und Frank Elskamp, engagierten sich bereits im Februar dieses Jahres für die Klinikclowns im Kreis Steinfurt und nahmen sich damals vor, dieses auch weiterhin zu tun.

Im Juni waren Strohmann und Elskamp gemeinsam zu einem Mega-Event mit mehr als 500 Geocachern nach St. Gallen gefahren. Dort hatten sie auch Interviews für ihren Podcast geführt, eins davon mit Bernhard Hoëcker, der aufgrund seiner Bücher „Aufzeichnungen eines Schnitzeljägers“ und „Neues aus Geocachingen“ wohl einer der bekanntesten Geocacher in Deutschland ist.

Nach dem Interview wurde ein Gastgeschenk überreicht, ein sogenannter GeoToken. Jedoch gab es außer diesem noch fünf weitere, die sich das podKst-Team signieren ließ. „Einen dieser signierten GeoToken wollten wir zu Gunsten der Klinikclowns in einer weiteren Charity-Auktion veräußern“, sagte Elskamp. Zuvor wurde das GeoTokenbild von Hoëcker, Strohmann und Elskamp nachgestellt. Bereits drei Tage nach Auktionsstart wurde das Höchstgebot abgegeben: 501 Euro bot ein Geocacher für dieses Unikat. „Wir waren begeistert und sprachlos über diese großzügige Spende“, so Strohmann. Nun konnte die Spende übergeben werden, damit die Klinikclowns auch weiterhin ihr gutes Werk im Kreis Steinfurt fortführen können.

Das GeoToken, das 501 Euro einbrachte ...

... und die Nachstellung durch die „echten“ Personen.

Zaghafter Kontakt zu Mimi

Adi aus Burkina Faso überwindet ihre Schüchternheit dank Klinikclowns

Rheine- 27.06.2016: Seit einigen Wochen haben wir wieder ein Kind zu betreuen, das über über die Hammer Stiftung ins Mathias-Spital Rheine gekommen ist. Das Mädchen hat einen ganz schwierigen Name (für deutsche Ohren und Zungen), abgekürzt nennen wir sie daher Adi.

Adi kommt aus Burkina Faso und spricht Moree. Sie ist sehr sehr schüchtern und hat wohl noch nie Clowns gesehen. Jetzt, nach ein paar Wochen regelmäßiger Besuche, ist der erste zaghafte Kontakt mit Mimi möglich!

 

Spende von 500 Euro

Friseursalon Janine Wilming will Arbeit der Klinikclowns sichern

Rheine - 16.06.2016. Heute bekamen wir von Frisörin Janine Wilming die tolle Spende von 500 Euro, um unsere Arbeit weiter zu sichern. Wir sagen danke! Auf dem Foto stellv. für den Friseursalon Janine Wilming: Kasimir Löll sowie Jens Pogorzelski, "Mimi" und "Lotta" von den Klinikclowns.

Gustav Klecks hat jetzt ein Lied!

11-jährige Viki singt für Klinikclowns-Maskottchen

Mehr über Gustav Klecks und Viki erfahren Sie hier.

 

Spenden mit Gooding

Klinikclowns finanziell unterstützen – ohne dafür etwas zu bezahlen!

 

Liebe Freunde der Klinikclowns im Kreis Steinfurt,

jetzt können Sie unsere Arbeit finanziell unterstützen – ohne dafür etwas zu bezahlen! Wie das geht? Mit www.gooding.de.

Warum funktioniert Gooding?

Ein Video, das Gooding erklärt, finden Sie hier.

Wie funktioniert Gooding?

Unser Verein hat sich bei Gooding als spendenberechtigt registrieren lassen und kann nun mit Einkaufspreis-Prozenten bedacht werden.

Wenn Sie das nächste Mal etwas bei Amazon, ebay oder anderen Online-Anbietern kaufen wollen, dann gehen Sie nicht direkt auf deren Seite, sondern auf www.gooding.de.

Schritt für Schritt folgen Sie der Anweisung:

Sie können, brauchen sich aber nicht bei Gooding anzumelden. Wo Sie mit Gooding einkaufen können, erfahren Sie auf der Seite. Sie können sich aber auch die Gooding-Toolbar installieren: Immer wenn Sie auf einen Shop kommen, der bei Gooding mitmacht, ploppt ein Fenster in Ihrem Browser auf, der Sie daran erinnert, Gooding zu nutzen.

Wir halten dies für eine einfache, tolle Idee, wie jeder von Ihnen unsere Arbeit unterstützen kann – auf Kosten von Amazon und Co.

Machen Sie mit! Endlich können Sie im Internet einkaufen und trotzdem damit etwas Lokales unterstützen – uns!

Danke!

 

Klinikclowns gehen durch den Dschungel

Seminarwochenende gibt wichtige Impulse für die Arbeit der Clowns

Beeindruckt vom Seminar bei Loby Lam (3. v. l.) zeigten sich (v. l.) Ulrike Elskamp (vorne), Olinda Marinho e Campos, Susanne Ratzmann, Jaqueline Bollig und Michael Westermeier.

Rheine - 18.04.2016. „Doppeldaumen hoch“ war die Bewertung der Klinikclowns nach ihrem Wochenendseminar beim Improvisationstrainer Loby Lam, der in Enschede die Kontakt-Improvisations-Gruppe „Kahbam“ leitet. Dank der Kooperation mit dem Jugend- und Familiendienst (jfd) Rheine konnten die Klinikclowns für ihre Fortbildung die Räume des jfd kostenfrei nutzen. Am Sonntagnachmittag ließen sie müde und euphorisch zugleich die zwei Tage Intensivtraining Revue passieren.

Das Weiten meines Horizontes hat meine eigene Standfestigkeit gestärkt“, stellte Susanne Ratzmann („Molly“) verblüfft nach einer Fokus-Übung fest, „ich bin viel schwerer aus dem Gleichgewicht zu bringen gewesen. – Ich habe dabei auch viel für mein Leben mitgenommen, nicht nur für meine Clownsarbeit.“ Organisiert hatte das Seminar die künstlerische Leiterin des Vereins Olinda Marinho e Campos.

Mit ganz wenig ganz viel machen: Dass sie das können, erfuhren die Klinikclowns während des Improvisationsseminars mit Loby Lam.

„Wir Menschen haben durch die allgemeine Alltagsbewältigung sowie die Arbeit die Tendenz, zu sehr zu verkopfen, zu analysieren – dadurch entfernen wir uns von unseren Emotionen und Sinnen“, sagte sie. Durch verschiedene Techniken der Kontakt-Improvisation, die auf körpereigene Impulse und Sinnenswahrnehmungen aufbauen, werden die nicht-kognitiven Kompetenzen geschult. „Aufmerksamkeit und Empfindsamkeit sind ein wichtiger Teil unserer Arbeit“, erklärt Marinho e Campos.

Selbst für die erfahrenen Profis war es toll zu erleben, mit wie wenig Input von außen sie aus beinahe nichts alles machen können – indem sie einfach da sind und aus sich heraus agieren. „Das Einlassen auf die Situation, mit dem gehen, was da ist, das ist die Essenz“, sagte Marinho e Campos („Mimi“), „ohne diese innere Haltung sind alle Clownstechniken vergebens.“

Während der Übungen fragte Lam immer wieder das Energielevel der Teilnehmer ab: „Wo steht ihr gerade? Was braucht ihr jetzt?“ Nach der Mittagspause sei er einfach noch ein paar Minuten liegen geblieben, sagte Michael Westermeier („Konrad“), „und das war dann auch okay. Es war schön zu erleben, wie die Erschöpfung von allein weicht, wenn ich sie zulasse, und einer ganz neuen Kraft Platz macht.“

„Die anderen zu sehen und zu erleben, wie sie an ihre Grenzen gehen, einfach so, ohne Leistungsdruck – das war ein Geschenk!“, sagte Jaqueline Bollig („Flora“), die vor einiger Zeit neu zum Team gestoßen ist. „Wir haben uns näher kennengelernt, das Vertrauen untereinander vertieft“, sagte Marinho e Campos. „Das war sehr wichtig, da wir sonst zwar miteinander arbeiten, aber privat wenig miteinander zu tun haben.“

Mit geschlossenen Augen arbeitet sich Ulrike Elskamp (rosa Pullover) durch den „Dschungel“ der Körper der anderen Teilnehmer.

Besonders beeindruckt hatte die Clowns die Übung „Dschungel“. Der „Dschungel“, den eine Person mit geschlossenen Augen durchwanderte, bestand aus den Körpern der anderen: Durch Spüren und Tasten fand sie ihren Weg über, unter oder zwischen den anderen hindurch. „Ich hatte vor der Übung wirklich Angst“, sagte Ulrike Elskamp („Lili“), „aber mit dem Schließen der Augen kam plötzlich das Vertrauen.“ Wärme, Atem, Fühlen – „es war, als würden an meinem Körper plötzlich viele kleine Antennen entstehen“, erinnerte sich Bollig an die Übung.

Lam bekam viel Lob für sein Improvisationsseminar, das er aus seinem Repertoire heraus ohne Vorbereitung ganz individuell angepasst hatte an die Menschen, mit denen er arbeitete.

Für die Arbeit der Klinikclowns mit kranken, behinderten, dementen oder sterbenden Menschen jedes Alters nehmen die Clowns viel mit: „Wir nehmen uns nun noch mal mehr Zeit, um zu gucken, was da ist: in genau der Situation mit genau dem Menschen. Und wir vertrauen darauf, dass ein Impuls aus uns heraus kommt, der unser Spiel ermöglicht“, sagte Westermeier. Denn nichts anderes als Improvisation ist die Arbeit der Clowns, wenn sie die Tür öffnen und plötzlich im Zimmer der Menschen stehen.

(Text: Mareike Knue)

 

Nikoläuse auf der Weihnachtsfeier der Gefäßchirurgie

Spende von 70 Euro für Klinikclowns

Rheine - 03.03.2016. Die Klinik für Gefäßchirurgie am Mathias-Spital unter der Leitung von Dr. Gerd Lulay hatte als Überraschung zwei Weihnachtsmänner zu ihrer Weihnachtsfeier einbestellt: Anne Lindemann (hinten rechts) und Eva Kubacki (hinten links). Dabei wurde eine Spardose aufgestellt, in der nun ca. 70 Euro sind. Dieses Geld wurde nun an unseren Verein gespendet - es lebe der Nikolaus! Mit auf dem Bild sind Jussuf, ein kleiner Junge aus dem Jemen, der gerade im Mathias-Spital behandelt wird, und Clownin "Lotta".

150 Euro für Klinikclowns durch Geocachen

"Trackebles" zu fantastischem Preis versteigert

Rheine - 29.02.2016. Geocacher suchen und finden nicht nur Geocaches, oft finden oder tauschen sie auch Trackables. Das sind kleine Gegenstände, versehen mit einer Trackingnummer, die von Cache zu Cache oder von Geocacher zu Geocacher reisen. Diese "Reise" kann man dann im Internet nachverfolgen. Häufig sind TBs (wie sie genannt werden) auch Sammelgegenstände, weil sie einfach zu schön oder zu selten sind, um sie reisen zu lassen.

Der PODKST, der Geocaching Podcast aus und für den Kreis Steinfurt, hat vom Hersteller LaserlogoShop eine wunderbare Sammlung von 43 Trackables in T-Shirt Form im passenden Display überreicht bekommen, mit der Auflage diese für einen Guten Zweck zu veräußern.

Interessierte konnten ihr Gebot abgeben und der Erlös wurde heute an die Klinikclowns des Kreises Steinfurt überreicht. Ein Geocacher aus Emsdetten hat die fantastische Summe von 130 Euro geboten und sich diese Kollektion gesichert.

Der PODKST hat "ne Runde Summe" daraus gemacht, und den Klinkclowns 150 Euro für lächelnde Kindergeischter in Krankenhäusern übergeben. Auf dem Foto sind links Frank Elskamp und rechts Rene Strohmann zu sehen zusammen mit "Mimi" von den Klinikclowns.

(Text: PODKST)

Azubi-Plätzchenaktion zugunsten der Klinikclowns

Firma Modine Neuenkirchen spendet 500 Euro

Rheine - 18.02.2016. Durch eine Plätzchenaktion der Azubis der Firma Modine Neuenkirchen Gmbh und dank der Aufstockung durch die Geschäftsleitung kam der beachtenswerte Betrag von 500 Euro zusammen, den die Firma heute an die Klinikclowns spendete. Das Bild zeigt Susanne Plenter (hinten links) von Modine Neuenkirchen, Betreuerin der Auszubildenden, sowie die Azubis zusammen mit den Clowns "Mimi" und "Lotta" und dem Schatzmeister des Vereins Jens Pogorzelski. Die Klinikclowns sagen DANKE!

 

"Querzeit" über Hospiz und Lachen

Olinda Marinho e Campos im Interview mit Kultur-Magazin

"Lachen befreit und löst Spannungen im Körper", sagt Olinda Marinho e Campos, in Rheine besser bekannt als Clownin "Mimi".

Adventsfeier für Klinikclowns

Emsdettener Landfrauen spenden 500 Euro  

Rheine - 15.01.2016. Der Erlös von 500 Euro der Adventsfeier am 4.Dezember 2015 der Landfrauen Emsdetten geht diesmal an die Klinikclowns. Am Donnerstag übergaben die Landfrauen die Spende (v. l.): Lisa Meinert, Hildegard Fallenberg, Agnes Heitmann und Vertreter der Klinikclowns.

Wir sagen danke!

 

Oberschule Spelle wird Pate von 750 Teddybären 

Adventsaktion kommt auch Klinikclowns zugute

Rheine - 11.01.2016. In privaten und schulischen Unterhaltungen wird eins sehr häufig deutlich: Uns geht es gut! Wir haben ein Zuhause, ausreichend Essen und Trinken, sind überwiegend gesund und glücklich, haben Menschen um uns, die uns lieben.

Daher waren wir der Meinung, dass wir uns innerhalb unserer jährlichen „Nikolaus und seine Engel“-Aktion in diesem Jahr ausschließlich auf ein soziales Projekt konzentrieren wollen!

Helfen kann man immer! Aber wie?! Leider können wir viele Zustände im Leben von Hilfsbedürftigen nicht ändern. Aber wir können unseren Beitrag dazugeben, dass sie sich in einigen stillen oder auch lauten Momenten nicht so einsam und verloren fühlen. Ein Kuscheltier, welches man drücken, festhalten oder auch mal Geheimnisse anvertrauen kann, spendet oft schon Trost und kann Tränen.

Aufgrund dieser Erkenntnis kaufte (fast) jedes Mitglied unserer Schulgemeinschaft die von uns angebotenen Teddys, so dass für 750 Kuscheltiere die Patenschaft übernommen wurde. Am 7. Dezember verteilten dann unser Nikolaus und seine Helfer die Teddys an ihre Paten.
            
Im Klassenverband wurde im Anschluss dann entschieden,  welche Organisation, Einrichtung o. ä. die jeweilige Teddyanzahl erhält. Die Klassen 7a, 7c, 9c und 10d entschieden sich für die Klinikclowns Steinfurt."

(Text: Oberschule Spelle)



Zweimal 2.390 Euro für Klinikclowns

Schwestern feiern, um Kindern ein Lachen zu schenken

Emsdetten/Aachen – 14.10.2015. Die Schwestern (v. l) Gaby und Edith Courtee haben ihren (zusammen) 130. Geburtstag gefeiert und aus diesem Anlass mithilfe ihrer Gäste die Klinikclowns im Kreis Steinfurt und in Aachen mit jeweils 2.390 Euro beschenkt.

Wie sie zu dieser sagenhaften Idee kamen, haben sie in ihrer Festrede erklärt – lesen Sie selbst!

 

Grillen nach Kanutour bringt 100 Euro ein

St.-Anna-Viertklässler aus Dreierwalde spenden an Klinikclowns

Rheine – 08.10.2015. Die 4. Klasse der St.-Anna-Grundschule in Dreierwalde hat während ihres Abschlussfestes mit Eltern, Kindern und Lehrern gemeinsam eine Kanufahrt gemacht. Beim anschließenden Grillfest kam der tolle  Erlös von 100 Euro zustande, den die Kinder uns spendeten. Überreicht wurde das Geld heute von Reuben, Marelle, Lea, Luca und Joren an Jens Pogorzelski und Clownin Mimi.

Die Klinikclowns sagen ganz laut DANKE und wünschen alles Gute für eure Zeit in den neuen Schulen!


„Das demente Herz will nicht ruhen“

Klinikclown verschenken Nesteldecken zum Weltalzheimertag 

Über die gespendeten Nesteldecken freuen sich (v.l.): Clown Mimo, Matthias Meymann (Sozialdienst), Miriam Westmeyer (Bereichsleitung Pflege), Andreas Plietker (Gesamtheimleitung), Lotte-Lina Damm (Bewohnerbeirat) sowie Clownin Mimi.

Hopsten – 08.10.2015. Die Klinikclowns im Kreis Steinfurt besuchen regelmäßig das Haus St. Benedikt in Recke und das St. Josefshaus in Halverde. Mit ihrer roten Nase und der auffordernd humorvollen Art sind sie eine willkommene Abwechslung für die Bewohnerinnen und Bewohner – dies haben sie besonders mit der kreisweiten Ausstellung „Das Herz wird nicht dement“ eindrucksvoll bestätigt.

Als nachträgliches Geschenk zum Weltalzheimertag überreichten nun die Clowns Mimi und Mimo acht sogenannte „Nesteldecken“, die jenen Menschen mit Demenz helfen, die unruhigen Hände in eine Tätigkeit zu versetzen, denn „das demente Herz will nicht ruhen“, teilen die beiden Senioreneinrichtungen mit.

Diese Decken kann zum Beispiel Betreuungsassistentin Gabriele Heeger gut in ihre Arbeit integrieren. De Klinikclowns im Kreis Steinfurt e.V. sind übrigens ein gemeinnütziger Verein und folglich auf Spenden und Zuwendungen angewiesen.

(Text und Bild: Andreas Plietker)

Schulte sucht die Supertalente 2015

Große Bühne für kleine-große Künstler brachte 416,00 Euro für die Klinikclowns

Mettingen - 23.09.2015. Wie immer großen Veranstaltungen war die Nervosität im Vorfeld groß. Bis zum Schluss wurden Instrumente gestimmt, Texte gelernt und Schritte geprobt. Aufgeregt liefen die Akteure von rechts nach links, vergewisserten sich das alles gut vorbereitet und an seinem Platz war und warteten dann aufgeregt auf ihren Auftritt.

Pünktlich ging es los und Talent und Talent eroberte die Bühne (wir berichteten). Am Ende war dann nicht nur ein lang anhaltender Applaus der Lohn der Mühen sondern auch die stolze Summe von 416,00 Euro die die Besucher gerne die Spendenhüte warfen.

Anfang September wurde das Geld dann offiziell an die Clinikclowns Steinfurt übergeben. Birgitta Gutsch–Esser, die 1. Vorsitzende der Klinikclowns, war eigens im Clownin Lili nach Mettingen gekommen um den symbolischen Scheck entgegen zu nehmen. Gemeinsamt mit Musiklehrerin Lisa Schulte bastelten Schülerinnen und Schüler der 7F der Realschule bunte Plakate und brachten diese zur Übergabe mit. Extra das Bühnenoutfit noch einmal angezogen hatten Meike und Julie. Konny, Linda und Sophia hatten ihre Instrumente mitgebracht.

Birgitta Gutsch-Esser freute sich sehr über den stattlichen Betrag. „Wir können das Geld gut gebrauchen weil wir uns durch Spenden finanzieren müssen“, erklärte sie. Als kleine Aufmerksamkeit brachte sie den Kindern eine rote Nase mit: „dann sieht doch alles gleich noch viel fröhlicher aus!“  Auch Mechthild Terdues, Rektorin der Kardinal-van-Galen-Realschule, war zur Übergabe gekommen.

Das Fazit der dritten großen Talentshow der Kardinal-van-Galen Schule unter der Leitung von Musiklehrerin Lísa Schulte: „Viele Talente schlummern in den Schülerinnen und Schülern die Dank der Unterstützung der Eltern und Lehrer an so einem Abend zum Vorschein kommen!“.

(Text und Bild: Petra Wall)



Klinikclowns beteiligen sich am Familienfest

Klinik für rheuma-kranke Kinder des St. Josef Stifts Sendenhorst feiert

 

Hundehochzeit im Mathias-Spital

Handpuppe bekommt Braut von kleiner Patientin

Rheine – 23.07.2015. Schnuffel ist ein treuer Hund – zumindest gegenüber seinen Frauchen „Lotta“ und „Mimi“. Jeden Donnerstag begleitet er die beiden Klinikclowns zu den Kindern auf der Kinderstation im Mathias-Spital. Was die Liebe angeht, ist Schnuffel nicht ganz so treu: Er verliebt sich schon mal öfter unsterblich in ein kleines Mädchen.

Doch am letzten Donnerstag hat es ihn so richtig erwischt: Das Mädchen, nennen wir es Merle, ist sieben Jahre alt und hat einige Wochen mit einer schlimmen Krankheit im Krankenhaus verbringen müssen. Und kaum hat Schnuffel sie kennengelernt, wurde er auch krank: liebeskrank. Bis über beide Hundeohren verliebt hat er sich – und Merle gleich gefragt, ob er sie heiraten könne.

„Das geht doch nicht“, hat Merle ihm da sagen müssen. „Hunde können keine Menschen heiraten.“ Schnuffel war endlos traurig. Das konnte Merle nun auch nicht mitansehen und hat ihm eine Braut gemalt: eine Hundeprinzessin. Sie ist so schön und Schnuffel nun so glücklich!

(Text: Mareike Knue)

Lachen ist die beste Medizin

Senger GmbH übergibt Spende an die Klinikclowns

Emsbüren – 16.07.2015. Im Rahmen der Markteinführung des neuen Audi Q7 hat die Senger GmbH Rheine eine Verlosung zu Gunsten der Klinikclowns Steinfurt e.V. veranstaltet. Die Klinikclowns sind im Kreis Steinfurt unterwegs in Krankenhäusern, Seniorenheimen und Hospizen oder auf Palliativstationen. Wohin sie kommen, zaubern sie ein Lächeln in die Gesichter der Menschen.

Bei der Veranstaltung am 11. Juni in Emsbüren, wurde ein von Airbrush-Künstler Gerd de Kock gezeichnetes Bild des neuen Audi Q7 verlost. Der Erlös wurde vom Autohaus Senger verdoppelt und so konnten Thomas Keller (Geschäftsführer Senger GmbH) und Torsten Hampel (Verkaufsleiter Audi) eine Spende in Höhe von 1.000 Euro übergeben.

"Es liegt uns besonders am Herzen, regionale Initiativen zu unterstützen. Wir hoffen, dass die Klinikclowns mit unserer Spende noch vielen Menschen einen glücklichen Moment schenken können", so Thomas Keller.

(Text: Senger GmbH)

 

Azubis grillen für Klinikclowns

Spende der Firma Bosch Solarthermie aus Wettringen

Rheine – 25.06.2015. Die Auszubildenden der Firma Bosch Solarthermie GmbH in Wettringen haben eine Pausenhof-Eröffnung mit Grill-Aktion für alle Mitarbeiter organisiert. Den Erlös der Grillaktion spendeten sie uns: 376,06 Euro. Wir sagen Dankeschön!

 

 

 

 

„Ist Ihre Blase schneller als Sie?“

Welt-Kontinenz-Tag in der Innenstadt mit Unterstützung der Klinikclowns

Rheine – 15.06.2015. Am 24. Juni beteiligt sich das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum am Mathias-Spital wieder einmal an der Welt-Kontinenz-Woche – Motto: „Ist Ihre Blase schneller als Sie?“. Schon in den vergangenen Jahren hatte das Team Betroffene und Interessierte immer wieder eingeladen, sich zu informieren und sich unverbindlich Rat zu holen – doch die Resonanz war verhalten.

Das liegt nicht daran, dass Inkontinenz, also unfreiwilliger Harn- oder Stuhlabgang, ein Randproblem wäre: Viele Menschen jeden Alters und Geschlechts leiden darunter, z. B. aufgrund von Schwangerschaft und Geburt, Verletzungen oder Operationen sowie aufgrund höheren Alters. „Die Scham jedoch ist noch größer, als wir gedacht haben“, sagt Dr. Beate Heitmann, Leiterin des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums. Sie kämpft seit Jahren mit Offenheit und durchaus auch Humor gegen die Scheu vor dem schwierigen Thema.

Und beim Humor setzt sie in diesem Jahr an mit einem neuen Konzept: Ihr Team wird für den Kontinenztag erweitert durch – die Klinikclowns. „Wir haben sofort zugesagt“, sagt Birgitta Gutsch-Esser, die Vorsitzende des Vereins. „Denn unsere Clowns arbeiten ja auch mit Senioren und sind daher vertraut mit Inkontinenz. Eine klasse Idee, das Thema mit Humor anzugehen! Hätte von uns sein können ...“

Eine weitere Neuerung gibt es außerdem: „In diesem Jahr warten wir nicht darauf, dass die Menschen zu uns kommen“, sagt Dr. Heitmann, „wir kommen zu ihnen.“ Und zwar am Mittwoch, 24. Juni, von 15 bis 18 Uhr in die Fußgängerzone, Ecke Herrenschreiber-/Emsstraße. „Wir wollen, dass Inkontinenz ein Thema wird, über das jeder unbefangen reden kann“, erklärt die Gynäkologin Hülya Ipek. „Deshalb gehen wir damit auch ganz unbefangen in die Innenstadt.“

Das bewährte Team aus Frauenärzten, Urologen, Chirurgen, Kinderärzten und Gastroenterologen informiert – natürlich ohne die Besucher danach zu fragen, ob sie selbst betroffen sind oder sich für Angehörige informieren. Physiotherapeuten zeigen beckenbodenstärkende Übungen, die auch vorbeugend wirken, also für jedermann und -frau gut sind. Die sind auch durchaus fußgängerzonentauglich, denn Beckenbodenstärkung beginnt bereits beim richtigen Gehen. Und was die Klinikclowns machen – nun, das weiß man bei denen vorher ja nie so genau. Sicher ist: Sehenswert wird es sein!

Übrigens: Vor Kurzem fand der erste Beckenbodenkurs des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums statt mit Teilnehmerinnen zwischen 29 und 75 Jahren. Als Präventionsmaßnahme bezuschussen ihn viele Krankenkassen. Teilnehmen können Männer und Frauen jeden Alters mit und ohne Beschwerden. Informationen zu weiteren Kursen liefert die Physikalische Abteilung im Mathias-Spital unter  05971 42-1083.

(Text: Mareike Knue, Foto: Peter Teutenberg)

Nachbericht hier!

 

Tombola bringt über 600 Euro

Emskosmetik denkt an Klinikclowns am 1. Geburtstag

Rheine – 07.05.2015. 609,61 Euro überreichten Anke Loschnat (rechts) und Nancy Nüsse (links) den Klinikclowns im Kreis Steinfurt. Anlass: Am 2. Mai feierte die „Emskosmetik“ im Hause der Stadtparfümerie Pieper ihr einjähriges Jubiläum. Aus diesem Grund gab es eine Tombola mit 350 Losen. Die Preise wurden gestiftet. „Als die Stifter hörten, dass der Erlös an die Klinikclowns gehen soll, haben wir wirklich großzügige Preise erhalten“, erzählte die